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In dem ersten Filmbeitrag geht es um einen einfachen Parcour auf dem Boden. Zwei Kinder haben diesen mit Hilfe der Therapeuten zum größten Teil selbst erstellt. Ganz ab von den motorischen Inhalten der Übungen werden sie nach der Fertigstellung der Stationen aufgefordert die Inhalte noch einmal expressiv wiederzugeben. Eine Anforderung die den Kindern einige Schwierigkeiten bereitet, da nun nicht mehr kreatives Handeln gefragt ist. Die Kinder sollen das Wiedergeben, was aus dem Kurzzeitgedächtnis noch weiter zur Verfügung steht und sie müssen versuchen das sinnvoll zu erzählen. Das sind höhere kognitive Funktionen die allgemein als Gnosis beschrieben werden. Hier werden die Kompetenzen abgefragt, die für die Schule so wichtig sind, wenn der Lehrer abfragt, was das Kind behalten hat. Die Stationen der Bewegungselemente entsprechen im Groben einzelner Sequenzierungen die ein "Ganzes" bilden. Im Laufe der Therapie werden diese Sequenzen weiter Differenziert, so dass sie als einzelne kleine Schritte dargestellt werden können.

Bewegungspacour auf dem Boden.WMV -Film

 

In der Ergotherapie wird der Patient aufgefordert, etwas zu tun. Handeln, Tätig-Sein ist Teil der menschlichen Natur. Piaget weist auf die zentrale Bedeutung den Handelns für den Erwerb von Erkenntnissen hin. Kinder lernen zunächst dadurch, dass sie Objekte betrachten, in die Hand nehmen und immer wieder suchen. Piaget betont dass jede Erkenntnis mit Hilfe von Handlungen konstruiert wird. Auch wenn die Handlungen nur verinnerlicht im Individuum ablaufen. Innere Handlungen oder Operationen sind also, obwohl sie im Geiste stattfinden, der direkten Manipulation materieller Gegenstände verwandt. Fehlen dem Kind  oder dem Erwachsenen Gelegenheiten zum Handeln, oder ist jemand durch Krankheit, Traumata oder andere Faktoren darin gehindert, so droht ihm der Ausschluss von notwendigen und befriedigenden Betätigungen in und mit der Gesellschaft. Die Folge ist, dass er auf Hilfe von außen angewiesen ist, da sich sonst sein Leiden in der Regel verschlimmert.